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Entsprechenserklärung zum
Deutschen Corporate Governance Kodex

Im Folgenden finden Sie die Entsprechenserklärungen der HolidayCheck Group AG zum deutschen Corporate Governance Kodex:
Entsprechenserklärung der HolidayCheck Group AG, Oktober 2019 Download
Entsprechenserklärung der HolidayCheck Group AG, November 2018 Download
Entsprechenserklärung der HolidayCheck Group AG, November 2017 Download
Entsprechenserklärungen 2011 – 2016 Archiv

 

Deutscher Corporate Governance Kodex:
Unter http://www.dcgk.de/ erhalten Sie die aktuelle Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex.

 

Erklärung zur Unternehmensführung nach §289f HGB

Im Folgenden finden Sie die Erklärungen zur Unternehemsführung der HolidayCheck Group AG:

Erklärung zur Unternehmensführung der HolidayCheck Group AG 2020 Download
Erklärung zur Unternehmensführung der HolidayCheck Group AG 2019 Download

 

Erklärung zur Unternehmensführung der HolidayCheck Group AG, Februar 2020:

1. Einhaltung des Deutschen Corporate Governance Kodex

Die HolidayCheck Group AG orientiert sich an dem Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner jeweils aktuellen Fassung. Vorstand und Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG erklären, dass den Empfehlungen der „Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ in der Fassung vom 7. Februar 2017 entsprochen wurde und wird, bis auf folgende Ausnahmen:

1. Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat sieht keinen Selbstbehalt vor (Ziff. 3.8 Abs. 3).
2. Bei der Ausgestaltung der variablen Vergütungsteile ist unter genau definierten Voraussetzungen eine nachträgliche Anpassung der Vergleichsparameter möglich (Ziff. 4.2.3 Abs. 2 Satz 8).
3. Der Aufsichtsrat bildet keinen Nominierungsausschuss (Ziff. 5.3.3).
4. Der Aufsichtsrat benennt keine konkreten Ziele für seine Zusammensetzung und erarbeitet kein Kompetenzprofil für das Gesamtgremium (Ziff. 5.4.1 Abs. 2).
5. Unterjährige Finanzinformationen werden nicht vom Vorstand mit dem Aufsichtsrat oder seinem Prüfungsausschuss vor der Veröffentlichung erörtert (Ziff. 7.1.2 Satz 2).

Erläuterungen zu den Abweichungen von den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex

Zu 1.: Die HolidayCheck Group AG vertritt nicht die Ansicht, dass Arbeitseinstellung und Verantwortung der Mitglieder des Aufsichtsrats durch einen solchen Selbstbehalt verbessert würden. Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat sieht daher keinen Selbstbehalt vor.

Zu 2.: Den Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft wurde für die Geschäftsjahre 2011 bis 2016 ein Long-Term Incentive-Programm (LTIP 2011 – 2016) in Form eines aktienkursorientierten Performance Share Plans in jährlichen Tranchen gewährt. Mit jeder Tranche wurde den Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft eine von der EBTA-Zielerreichung abhängige Anzahl von virtuellen Aktien der Gesellschaft zugeteilt, die einem Wartezeitraum von drei Jahren unterliegen und nach Ablauf des Wartezeitraums zu einer Barzahlung an die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft führen können. Die Wartefrist der letzten gewährten Tranche 2016 endet im Juni 2020. Das Programm sieht die Möglichkeit vor, den EBTA-Zielwert des jeweils laufenden Geschäftsjahres und zukünftiger Geschäftsjahre anzupassen, wenn wesentliche Veränderungen aufgrund von Transaktionen zu erwarten sind und sich die Gesellschaft und der Berechtigte während des laufenden Geschäftsjahres oder vor Beginn des Geschäftsjahres schriftlich darauf einigen. Wesentlich ist eine Veränderung, wenn sich aufgrund einer Transaktion (Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen) der EBTA-Zielwert um mehr als 5 % gegenüber dem EBTA-Zielwert für das betreffende Geschäftsjahr verändert. Ein Anspruch auf Anpassung ist ausgeschlossen. Die Regelung dient der Sicherstellung einer für beide Seiten gerechten Berechnung der EBTA-Zielwerte im Falle eines Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen.

Seit dem Geschäftsjahr 2017 gilt für die Geschäftsjahr 2017 bis 2020 ein neues Long-Term Incentive-Programm (LTIP 2017-2020). Hierbei handelt es sich um eine anteilsbasierte Vergütungsvereinbarung mit Ausgleich grundsätzlich durch Eigenkapitalinstrumente. Im Rahmen des LTIP 2017-2020 werden den Vorständen der HolidayCheck Group AG in jährlichen Tranchen für die Jahre 2017 bis 2020 Aktien (sog. Restricted Stocks) der Gesellschaft gewährt. Jede der Tranchen wird unabhängig von den anderen Tranchen gewährt. Die Gewährung bemisst sich an dem individuell vertraglich vereinbarten monetären Zielwert (sog. Basisbetrag) der langfristigen Vergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Dieser Basisbetrag wird – jeweils hälftig – anhand der Erreichung von zwei Erfolgszielen, d. h. einem EBT-Erfolgsziel und einem Umsatz-Erfolgsziel, bestimmt. Maßgeblich sind die korrespondierenden Werte laut dem Konzernabschluss nach IAS/IFRS der HolidayCheck Group AG des jeweiligen Geschäftsjahres. Für beide Teil-Erfolgsziele wird für jede Tranche und somit jedes Geschäftsjahr vom Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG ein Zielkorridor definiert. Der Zielkorridor wird jeweils markiert durch einen Schwellen-, Ziel- und Maximalwert. Bei Unterschreiten des Schwellenwerts entspricht der Zielerreichungsgrad des jeweiligen Teil-Erfolgsziels 0,0 Prozent. Bei Erreichen des Schwellenwerts beträgt die Zielerreichung 80,0 Prozent. Bei Erreichen des Zielwerts beträgt sie 100,0 Prozent und bei Erreichen des Maximalwerts beträgt sie 120,0 Prozent. Befindet sich die Zielerreichung eines Teil-Erfolgsziels zwischen dem Schwellenwert und dem Zielwert oder zwischen dem Zielwert und dem Maximalwert wird zur Bestimmung der Teil-Zielerreichung linear interpoliert. Der Grad der Gesamt-Zielerreichung wird anhand des arithmetischen Mittels aus der jeweiligen Zielerreichung der beiden Teil-Erfolgsziele ermittelt. Die Gesamt-Zielerreichung wird mit dem vorstandsindividuellen Basisbetrag multipliziert. Um der individuellen Gesamtleistung des jeweiligen Vorstands im Geschäftsjahr Rechnung zu tragen kann der Aufsichtsrat den so ermittelten Betrag mit einem Faktor zwischen 80,0 Prozent und 120,0 Prozent gewichten.

Zu 3.: Der Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG besteht in angemessenem Verhältnis zur Unternehmensgröße aus sechs Mitgliedern. Nach Auffassung der HolidayCheck Group AG führt die Bildung eines Nominierungsausschusses aus diesem sechsköpfigen Gremium zu keiner Effizienzsteigerung, weshalb auf die Bildung des genannten Ausschusses verzichtet wird. Der Aufsichtsrat befasst sich daher im Gesamtgremium intensiv mit der Auswahl geeigneter Kandidaten, die er der Hauptversammlung zur Wahl vorschlägt.

Zu 4.: Der Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG benennt keine konkreten Ziele für seine Zusammensetzung und folgt damit nicht der Empfehlung in Ziff. 5.4.1 Abs. 2. Der Aufsichtsrat hat sich bei seinen Wahlvorschlägen für den Aufsichtsrat bisher ausschließlich von der Eignung der Kandidatinnen und Kandidaten leiten lassen mit dem Ziel, den Aufsichtsrat so zusammenzusetzen, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. Dieses Vorgehen hat sich nach Überzeugung des Aufsichtsrats bewährt. Deshalb wird keine Notwendigkeit gesehen, diese Praxis zu ändern.
Der Aufsichtsrat erarbeitet kein Kompetenzprofil für das Gesamtgremium, da bislang durch die Wahlvorschläge an die Hauptversammlung und durch Veröffentlichung entsprechender Lebensläufe mit der Einladung zur Hauptversammlung eine hinreichende Dokumentation der Profilerwartungen erfolgt ist.

Zu 5.: Die Gesellschaft sieht von einer Erörterung unterjähriger Finanzinformationen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat oder seinem Prüfungsausschuss vor deren Veröffentlichung ab, da dies aus zeitlichen Gründen zu Verzögerungen in der Kapitalmarkinformation führen könnte.

München, im Oktober 2019

Für den Aufsichtsrat              Für den Vorstand

Stefan Winners                       Markus Scheuermann

 

2. Unternehmensführungspraktiken

Verantwortungsbewusste Leitung und Kontrolle haben bei der HolidayCheck Group AG einen hohen Stellenwert. Erfolgsgrundlage sind von jeher eine enge Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat, die Achtung der Aktionärsinteressen, eine offene Kommunikation und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Chancen und Risiken.

Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat
Die HolidayCheck Group AG ist eine Gesellschaft deutschen Rechts, auf dem auch der Deutsche Corporate Governance Kodex beruht. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenständigen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.

Vorstand
Der Vorstand der HolidayCheck Group AG besteht zum 1. Januar 2020 aus drei Mitgliedern. Derzeit gehören dem Vorstand nur Männer an. Die Besetzung des Vorstands berücksichtigt die internationale Tätigkeit der HolidayCheck Group AG. Die Vorstände führen als Leitungsorgan die Geschäfte der Gesellschaft mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung und im Unternehmensinteresse. Am Bilanzstichtag hielt ein Vorstandsmitglied ein Aufsichtsratsmandat bei einer konzernexternen börsennotierten Gesellschaft. Der Vorstandsvorsitzende der HolidayCheck Group AG, Georg Hesse, ist seit 30. Mai 2018 Mitglied im Aufsichtsrat der börsennotierten Leifheit AG, Nassau, Deutschland.

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Für bedeutende Geschäftsvorgänge – wie beispielsweise die Festlegung der Jahresplanung, größere Akquisitionen und Desinvestitionen – beinhaltet die Geschäftsordnung für den Vorstand Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr.

Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend schriftlich sowie in den turnusmäßigen Sitzungen über die Planung, die Geschäftsentwicklung und die Lage des Konzerns einschließlich des Risikomanagements sowie über die Compliance. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben.

Die HolidayCheck Group AG hat für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) abgeschlossen. Die genannte D&O-Versicherung sieht für Vorstandsmitglieder einen Selbstbehalt in Höhe von rund 1,5 Jahresfestbezügen des jeweiligen Vorstandsmitglieds vor. Für Aufsichtsräte sieht die Versicherung keinen Selbstbehalt vor.

Aufsichtsrat
Dem Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG gehören gemäß Satzung sechs Mitglieder an. Die Amtsperioden sind identisch. Fünf Mitglieder des Aufsichtsrats wurden zuletzt bei der Wahl zum Aufsichtsrat auf der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Juni 2016 gewählt. Ein Mitglied des Aufsichtsrats, Holger Eckstein, wurde im Rahmen einer Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat auf der ordentlichen Hauptversammlung am 30. Mai 2017 zum Aufsichtsratsmitglied bestellt.

Die Aufsichtsräte Stefan Winners (Vorsitzender) und Dr. Dirk Altenbeck (stellvertretender Vorsitzender) gehören dem Gremium seit 12. Juni 2013 an. Die Aufsichtsräte Aliz Tepfenhart und Dr. Thomas Döring sind seit 16. Juni 2015 Aufsichtsräte der HolidayCheck Group AG. Alexander Fröstl wurde in der Hauptversammlung am 16. Juni 2016 erstmalig gewählt. Holger Eckstein wurde am 19. Januar 2017 vom Amtsgericht München – Registergericht – erstmalig zum Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG bestellt.

Bei den Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern wird auf die zur Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen geachtet. Mit Stefan Winners ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied der heutigen HolidayCheck Group AG (damals firmierend unter TOMORROW FOCUS AG) im Aufsichtsrat vertreten. Dem Gremium gehört eine ausreichende Anzahl unabhängiger Mitglieder an, die in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Gesellschaft oder zu deren Vorstand sowie zum kontrollierenden Aktionär Burda Digital SE stehen. Unabhängige Aufsichtsratsmitglieder sind Dr. Dirk Altenbeck und Dr. Thomas Döring. Die reguläre Amtsperiode des Aufsichtsrats beträgt fünf Jahre, die laufende Amtsperiode aller Mitglieder des Aufsichtsrats endet mit der ordentlichen Hauptversammlung 2021.

Der Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG bildet einen Prüfungsausschuss sowie einen Technologieausschuss. Mitglieder im Prüfungsausschuss sind Dr. Dirk Altenbeck (Vorsitzender), Dr. Thomas Döring und Holger Eckstein. Mitglieder im Technologieausschuss sind Alexander Fröstl (Vorsitzender), Stefan Winners, und Aliz Tepfenhart.

Vorstand und Aufsichtsrat sind dem Unternehmensinteresse der HolidayCheck Group AG verpflichtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr genehmigte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 26. März 2019 einen zeitlich begrenzten Beratervertrag zwischen dem Aufsichtsratsmitglied Alexander Fröstl und der Konzerngesellschaft WebAssets B.V., Amsterdam, Niederlande. Es traten keine weiteren Interessenskonflikte auf, die dem Aufsichtsrat unverzüglich offen zu legen waren.

Der Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG prüft einmal jährlich im Zuge einer Selbstbeurteilung die Wirksamkeit der Aufgabenerfüllung des Gesamtaufsichtsrats und seiner Ausschüsse. Der Aufsichtsrat nutzt dazu einen umfassenden Fragenkatalog unterteilt in acht Themengebiete. Die letzte Selbstbeurteilung wurde in der Aufsichtsratssitzung am 26. November 2019 durchgeführt.

3. Vergütungsbericht
Die Grundzüge der Vergütungssysteme und die Vergütungen sind im Vergütungsbericht, der Teil des Konzernanhangs ist, dargestellt (siehe jährliche Geschäftsberichte: www.holidaycheckgroup.com/investor-relations/unternehmensberichte/ ).

4. Risikomanagement
Das Risikomanagementsystem der HolidayCheck Group AG

Die HolidayCheck Group AG als Mutterunternehmen des HolidayCheck Group-Konzerns ist in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Die HolidayCheck Group AG ist im Wesentlichen den Risiken der einzelnen Unternehmen der Gruppe ausgesetzt. Diese Risiken können dazu führen, dass finanzielle, operative oder strategische Unternehmensziele der gesamten Unternehmensgruppe nicht wie geplant erreicht werden. Es ist daher für den langfristigen Unternehmenserfolg des HolidayCheck Group-Konzerns erforderlich, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und durch geeignete Gegenmaßnahmen zu beseitigen oder zumindest zu begrenzen.

Risikomanagement-Organisation

Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand. Dieser stellt insbesondere sicher, dass die Informationspflichten an den Aufsichtsrat sowie die Ad Hoc-Pflichten des Aktiengesetzes eingehalten werden.

Der Risikokoordinator überwacht und steuert den Risikomanagementprozess für den Gesamtkonzern. Er erstellt aus den Meldungen der Gesellschaften und den ermittelten Konzernrisiken einen Risikobericht an den Vorstand.

Die Verantwortung für das Risikomanagementsystem der einzelnen Gesellschaften ist in der Geschäftsführung verankert. Hierzu gehören:
• Die Einrichtung einer wirksamen Risikomanagement-Organisation
• Die Pflege des Risikomanagementsystems
• Die Implementierung geeigneter Steuerungsmaßnahmen
• Die Meldung und Aktualisierung aller meldepflichtigen Risiken inklusive der Ad-hoc Meldung kritischer/bestandsgefährdender Einzelrisiken

Die Pflege des Risikomanagementsystems und die Meldung bzw. Aktualisierung der Risiken kann an einen Risikomanagement-Verantwortlichen delegiert werden.

Darüber hinaus verfügt die HolidayCheck Group über Compliance-Regeln, beispielsweise in Form eines Verhaltenskodex, sowie über eine Whistle-Blowing-Lösung. Potenzielle Zuwiderhandlungen sollen schon im Vorfeld erkannt und systematisch unterbunden werden. Die HolidayCheck Group AG hat dazu ein Compliance Board etabliert, dessen wesentliche Aufgabe es ist, ein geeignetes Compliance Management System (CMS) für die HolidayCheck Group aufzusetzen und stetig weiterzuentwickeln.
Zur Sicherstellung der Einhaltung steuerlicher Vorschriften bedient sich die HolidayCheck Group interner Ressourcen, als auch der von externen Steuerberatern. Gesetzesänderungen werden überwacht und ihre Auswirkungen auf die Konzernunternehmen regelmäßig evaluiert.

Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz 2009 wurde die Pflicht des Aufsichtsrats zur Beurteilung der Effektivität des Risikomanagements im Unternehmen eingeführt. Dabei greift der Aufsichtsrat unter anderem auf Erkenntnisse aus Prüfungen der Internen Revision und Informationen des Konzerncontrollings zurück.
Außerdem unterliegt die HolidayCheck Group AG einer gesetzlichen Prüfungspflicht durch den Konzern-Abschlussprüfer, der nach § 317 Abs. 4 HGB zu beurteilen hat, ob der Vorstand die ihm nach § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen in geeigneter Form getroffen hat und ob das danach einzurichtende Überwachungssystem geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen.

Einzelheiten zum Risikomanagement der HolidayCheck Group sind im Risikobericht dargestellt (siehe jährliche Geschäftsberichte: www.holidaycheckgroup.com/investor-relations/unternehmensberichte/ ).

5. Transparenz
Die HolidayCheck Group AG setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und zeitgleich über die wirtschaftliche Lage des Konzerns und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht, der Halbjahresfinanzbericht sowie die Zwischenmitteilungen zu den Quartalen werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Über aktuelle Ereignisse und neue Entwicklungen informieren Pressemeldungen und gegebenenfalls Ad-hoc-Mitteilungen. Alle relevanten Informationen stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und werden in gedruckter Form oder über geeignete elektronische Medien wie E-Mail und Internet publiziert. Die Internetseite www.holidaycheckgroup.com bietet darüber hinaus Informationen zur HolidayCheck Group AG und zur HolidayCheck Group-Aktie.

Finanzkalender
Die geplanten Termine der wesentlichen wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen – wie Hauptversammlung, Geschäftsbericht und Zwischenberichte- und -mitteilungen – sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Der Kalender wird mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der HolidayCheck Group AG dauerhaft zur Verfügung gestellt.

6. Aktiengeschäfte der Organmitglieder
Folgende meldepflichtigen Erwerbs- und Veräußerungsgeschäfte von Aktien der HolidayCheck Group AG oder von sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten durch Organmitglieder (Directors’ Dealings) sind der HolidayCheck Group AG im Geschäftsjahr 2019 bekannt geworden:

Transaktionen mit HolidayCheck Group-Aktien

Meldepflichtiger / Datum des Geschäfts / Transaktion / Börsenplatz / Anzahl / Preis pro Stück

Georg Hesse / 01.07.2019 / Kauf i.R. des LTIP / – / 46.748 / 2,67 Euro
Nathan Brent Glissmeyer / 01.07.2019 / Kauf i.R. des LTIP / – / 45.997 / 2,67 Euro
Markus Scheuermann / 09.05.2019 / Kauf / XETR / 20.000 / 2,7615 Euro
Markus Scheuermann / 01.07.2019 / Kauf i.R. des LTIP / – / 28.038 / 2,67 Euro
Markus Scheuermann / 08.08.2019 / XETR / 12.500 / 2,34 Euro
Aufsichtsrat:
Two Wins GmbH* / 09.08.2019 / Kauf / XETR / 9.577 / 2,35 Euro

* Dem Aufsichtsratsvorsitzenden Stefan Winners werden Aktien der HolidayCheck Group AG im Besitz der Two Wins GmbH zugerechnet.

Der Gesamtbesitz aller von Vorstand und Aufsichtsrat direkt oder indirekt gehaltenen Aktien der HolidayCheck Group AG lag am Ende des Geschäftsjahres 2019 bei 592.680 Stück. Davon entfielen 486.286 Aktien auf den Vorstand und 106.394 Aktien auf den Aufsichtsrat.

7. Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Die HolidayCheck Group AG stellt ihren Konzernabschluss sowie die Konzernzwischenabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) auf, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Jahresabschluss der HolidayCheck Group AG erfolgt nach deutschem Handelsrecht (HGB). Der Konzernabschluss wird vom Vorstand aufgestellt und vom Abschlussprüfer sowie vom Aufsichtsrat geprüft.

Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss der HolidayCheck Group AG werden von dem durch die ordentliche Hauptversammlung 2019 gewählten Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung München, geprüft. Die Prüfungen erfolgen nach deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung; ergänzend werden die International Standards on Auditing beachtet. Sie umfassen auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zur Corporate Governance nach § 161 AktG.

Mit dem Abschlussprüfer wurde zudem vertraglich vereinbart, dass er den Aufsichtsrat umgehend über auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe sowie über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse während der Prüfung unterrichtet.

8. Zielgrößen zur gesetzlichen Geschlechterquote bei der HolidayCheck Group AG
Im Zusammenhang mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom Mai 2015 wurde für die HolidayCheck Group AG im Frühjahr 2017 eine Aktualisierung der Zielgrößen des Frauenanteils im Aufsichtsrat (Zielgröße 1/6; Stand 31. Dezember 2019: 1/6), Vorstand (Zielgröße 0%; Stand 31. Dezember 2019: 0%) und erster Führungsebene (Zielgröße 30%, Stand 31. Dezember 2019: 57,1%) mit einer Umsetzungsfrist bis 31. Dezember 2021 beschlossen.

9. Diversitätskonzept
Vorstand und Aufsichtsrat haben bislang kein Diversitätskonzept entwickelt. Da die Gesellschaft derzeit nur drei Vorstände hat, die für die Gesellschaft als ausreichend erachtet werden und deren Positionen auf absehbare Zeit besetzt sind, erscheint in näherer Zukunft das vom Kodexgeber empfohlene Anstreben einer Vielfalt im Vorstand als nicht durchführbar. Ferner sind Vorstand und Aufsichtsrat der Auffassung, dass neben den Zielsetzungen für die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat und den bisher im Unternehmen umgesetzten und angestrebten Maßnahmen zur Förderung der Vielfältigkeit ein zusätzliches Diversitätskonzept keinen substantiellen Mehrwert mit sich bringt. Die HolidayCheck Group AG verfolgt hinsichtlich der Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats nicht die Einhaltung strenger Altersgrenzen oder fixer Quoten. Maßgeblich ist vielmehr jeweils die individuelle fachliche und persönliche Eignung der Kandidatin bzw. des Kandidaten. Vorstand und Aufsichtsrat werden im Geschäftsjahr 2020 jedoch erneut prüfen, ob die Erstellung eines eigenständigen Diversitätskonzept sinnvoll ist.

10. Das Werteprinzip der HolidayCheck Group AG
Das Werteprinzip der HolidayCheck Group beruht auf zwölf Unternehmenswerten, die im Karrierebereich der HolidayCheck Group Website unter https://www.holidaycheckgroup.com/karriere/ näher erläutert werden. Zudem gelten für alle Führungskräfte der HolidayCheck Group zehn Führungsprinzipien, die sogenannten Leadership Essentials, die ebenfalls im Karriere-Bereich der HolidayCheck Group Website zu finden sind.

11. Code of Conduct
Um ein einheitliches vorbildliches Handeln und Verhalten zu gewährleisten, besteht für den gesamten Konzern ein Code of Conduct (Verhaltenskodex), der für Vorstand, Management und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns gleichermaßen als Leitbild gelten soll.

Der Kodex soll helfen, ethische und rechtliche Herausforderungen bei der täglichen Arbeit zu bewältigen und für Konfliktsituationen eine Orientierung geben. Verstößen soll im Interesse aller Mitarbeiter und des Unternehmens auf den Grund gegangen und die Ursachen beseitigt werden.

München, im Februar 2020

HolidayCheck Group AG

Der Vorstand

 

  • Daten & Fakten

    Segment Prime Standard
    ISIN DE0005495329
    Wertpapierkennummer 549532
    Börsenkürzel HOC
    Emissionsbank HypoVereinsbank
    Zahlstelle Landesbank Baden-Württemberg, Am Hauptbahnhof 2, 70173 Stuttgart
    Aktiengattung Inhaber-Stückaktien
    Derzeitiges Grundkapital 58.313.628,00 Euro, unterteilt in 58.313.628 Aktien
  • Eckdaten für das Geschäftsjahr 2018

    Umsatz 138,9 Mio. Euro
    Operatives Konzern-EBITDA 10,7 Mio. Euro
    Eigenkapitalquote 82,8%
    Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) 471
     
  • Vorstand & Aufsichtsrat HolidayCheck Group AG

    Vorstand Aufsichtsrat
    Georg Hesse, CEO Stefan Winners, Vorsitzender
    Nate Glissmeyer, CPO Dr. Dirk Altenbeck, stellv. Vorsitzender
    Markus Scheuermann, CFO Dr. Thomas Döring
     Zu den Lebensläufen Holger Eckstein
    Alexander Fröstl
    Aliz Tepfenhart
    Zu den Lebensläufen
     
  • Aktionärsstruktur

    Aktionärsstruktur
    Vorstand und Aufsichtsrat 1,0%
    Burda Digital SE (Stand 19.12.2018) 56,1%
    Streubesitz 41,7%
    Eigene Aktien 1,2%
       

Unternehmensberichte

Hier finden Sie alle Quartals- und Geschäftsberichte der HolidayCheck Group.

Präsentationen

Gerne stellen wir Ihnen hier unsere Kapitalmarktpräsentationen zur Verfügung

Hauptversammlung

Die ordentliche Hauptversammlung 2019 der HOLIDAYCHECK GROUP AG findet am 4. Juni 2019 statt.