München, 10. Mai 2021 – Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 und die damit einhergehenden und anhaltenden umfassenden Reisebeschränkungen haben in den ersten drei Monaten 2021 zu einer weiterhin ausgesprochen verhaltenen Nachfrage nach Urlaubsreisen geführt. Das gilt sowohl für die Nachfrage nach Pauschalreisen als auch nach Hotelbuchungen mit eigener Anreise. Gleichwohl ist seit Beginn des Geschäftsjahrs, verglichen mit dem vierten Quartal 2020, einhergehend mit steigenden Impfquoten, eine leichte Zunahme bei Urlaubsbuchungen auf nach wie vor niedrigem Niveau zu verzeichnen. Dies gibt Grund zur Hoffnung, dass sich dieser positive Trend in den kommenden Monaten bei allmählich steigenden Wachstumsraten fortsetzen könnte. Aufgrund der weiterhin großen Unsicherheiten, die aus der besonderen Pandemie-Situation und der hohen Abhängigkeit von nicht planbaren politischen Entscheidungen auf die Reisebranche resultieren, kann für gebuchte Reisen mit einem Abreisedatum nach dem 31. März 2021 die Stornoquote nicht verlässlich geschätzt werden. Daher wurden diese Reisen aus Vorsichtsgründe im ersten Quartal 2021 nicht als Umsatz ausgewiesen. Zum 31. März 2021 beliefen sich die daraus resultierenden potenziellen Provisionsansprüche im Auftragsbestand auf mehr als 6 Millionen Euro. Etwaige künftige Stornierungen dieser Reisen würden die beschriebenen Provisionsansprüche entsprechend mindern. Ohne Einbezug der vorgenannten bestehenden Provisionsansprüche erzielte die HolidayCheck Group AG einen gesteigerten Umsatz im ersten Quartal 2021 in Höhe von 1,7 Millionen Euro nach -6,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beliefen sich im ersten Quartal 2021 auf -0,2 Millionen Euro nach -1,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal (Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik). Die Bruttomarge des ersten Quartals 2021 belief sich auf 1,4 Millionen Euro nach -8,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich ‚Aufwendungen für bezogene Leistungen‘. Aufgrund der im Geschäftsjahr 2020 vollzogenen umfassenden Einsparmaßnahmen in allen Kostenbereichen, gelang es der Gesellschaft, ihre Ergebniszahlen im Quartalsvergleich nachhaltig zu verbessern und damit die Liquidität zu schonen: Der Marketingaufwand reduzierte sich im ersten Quartal auf -0,1 Millionen Euro nach -7,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Wesentlicher Grund sind verringerte Gutscheinkosten und die Einstellung fast aller Marketingaktivitäten. Der Personalaufwand reduzierte sich im ersten Quartal 2021 auf -5,1 Millionen Euro nach ‑9,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die sonstigen Aufwendungen reduzierten sich im ersten Quartal 2021 auf -2,6 Millionen Euro nach    -5,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) verbesserte sich im ersten Quartal 2021 auf -5,5 Millionen Euro nach -29,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das operative EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) verbesserte sich im ersten Quartal 2021 auf -5,9 Millionen Euro nach -29,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) des ersten Quartals 2021 verbesserte sich auf ‑7,1 Millionen Euro nach -30,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) des ersten Quartals 2021 verbesserte sich auf -7,2 Millionen Euro nach -31,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis fortzuführender Geschäftsbereiche des ersten Quartals 2021 verbesserte sich auf -6,5 Millionen Euro nach -30,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen des ersten Quartals 2021 verbesserte sich auf -0,09 Euro nach -0,54 Euro im Vorjahresquartal. Die Zahlungsmittel zum 31. März 2021 beliefen sich auf 58,8 Millionen Euro nach  33,7 Millionen Euro zum 31. Dezember 2020. Ausblick Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der COVID-19-Pandemie in den kommenden Monaten, ist es uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich eine quantitative Prognose für Bruttomarge und operatives EBITDA abzugeben. Stattdessen wurden auf Basis der Planung ein Negativ- und ein Positiv-Szenario für das Geschäftsjahr 2021 erarbeitet, die die Bandbreite bilden, in der sich die tatsächliche Entwicklung aus heutiger Sicht bewegen dürfte. Diesen beiden Szenarien lagen unterschiedliche Annahmen in Bezug auf die Auswirkungen von COVID-19 hinsichtlich Dauer und Intensität zu Grunde. Die beiden Szenarien werden kontinuierlich aktualisiert. Für jedes der beiden Szenarien wurde daraus eine qualitativ komparative Einschätzung zur tendenziellen Entwicklung von Bruttomarge und operativem EBITDA abgeleitet. Unter Einbezug der vorgenannten Grundannahmen sowie der, nach derzeitigem Kenntnisstand, zugrundeliegenden zwei Extremszenarien zu den Auswirkungen von COVID-19, kommt der Vorstand zu folgender Einschätzung für das Geschäftsjahr 2021: Im Positiv-Szenario geht der Vorstand im Vergleich zum Vorjahr von einer mindestens verdoppelten Bruttomarge (Umsatzerlöse abzgl. Aufwendungen für bezogene Leistungen) der HolidayCheck Group aus. Gleichzeitig dürfte die Bruttomarge dabei deutlich unter dem Vergleichswert des Vorkrisenjahres 2019 bleiben. Im Negativ-Szenario geht der Vorstand von einer Bruttomarge im Geschäftsjahr 2021 in etwa auf Vorjahresniveau aus. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die HolidayCheck Group eine Bruttomarge in Höhe von 7,3 Millionen Euro und im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 131,2 Millionen Euro. Für das operative EBITDA geht der Vorstand sowohl im Positiv-Szenario als auch im Negativ-Szenario von einer Verbesserung aus. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die HolidayCheck Group AG ein operatives EBITDA in Höhe von -35,9 Millionen Euro. Eine verlässliche Quantifizierung des Anstiegs von Bruttomarge und operativem EBITDA ist aufgrund der unsicheren Fakten- und Informationslage derzeit nicht möglich. Der Vorstand geht davon aus, dass die Reiselust mit Abflauen der Coronakrise zügig zurückkehren wird. Der aktuelle positive Buchungstrend und die steigenden Impfquoten sind dafür ermutigende Signale. Der mitteleuropäische Reisevertrieb, allen voran der Online-Reisevertrieb, verfügt daher mittel- bis langfristig über enormes Wachstumspotenzial. Die HolidayCheck Group ist nach Einschätzung des Vorstands sowohl operativ als auch finanziell bestens positioniert, um von dieser Entwicklung überproportional profitieren zu können. Hinweis: Die Veröffentlichung der ausführlichen deutschsprachigen Zwischenmitteilung für das 1. Quartal 2021 erfolgt im Laufe des Tages unter www.holidaycheckgroup.com im Bereich Investor Relations. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Erholungsurlaub. Die rund 300 Mitarbeiter zählende Gruppe vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen) sowie die Driveboo AG (Betreiberin der Mietwagenportale MietwagenCheck und Driveboo). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.München, 31. März 2021 – Die HolidayCheck Group AG war im Geschäftsjahr 2020 stark von der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen weltweiten Reisewarnungen und Reisebeschränkungen betroffen. Insbesondere die Nachfrage nach Pauschalreisen kam fast vollständig zum Erliegen. Nur im zweiten und dritten Quartal 2020 erholte sich die Nachfrage nach Hotels und Pauschalreisen vorübergehend etwas, blieb aber auch in diesem Zeitraum deutlich unter den Vorjahreswerten. Gleichzeitig mussten zahlreiche, im Jahr 2019 und im ersten Quartal 2020, gebuchte und für das Jahr 2020 geplante Reisen, wieder storniert werden. Um eine vergleichbare Situation im Geschäftsjahr 2021 möglichst zu vermeiden, wurden 69 Prozent der im vierten Quartal 2020 eingegangenen Buchungsumsätze mit Abreisedatum 2021 aus Vorsichtsgründen nicht als Umsatz erfasst. Dies alles trug zu einem erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgang der HolidayCheck Group im Geschäftsjahr 2020 bei. Um der Situation Rechnung zu tragen und die Liquidität zu schonen, wurden im Geschäftsjahr 2020 umfassende Einsparmaßnahmen in allen Kostenbereichen umgesetzt. Gleichzeitig wurde, unter anderem durch den Verkauf der niederländischen Gesellschaften sowie durch die im Februar 2021 erfolgreich durchgeführte Barkapitalerhöhung, sichergestellt, dass die HolidayCheck Group im laufenden Geschäftsjahr solide finanziert ist. Aus Transparenzgründen hat sich die Gesellschaft dazu entschieden, die Ertragslage ergänzend, bereinigt um wesentliche periodenfremde Effekte, auszuweisen. Die nachfolgenden Darstellungen beziehen sich zudem nur auf fortgeführte Geschäftsbereiche. Die Vorjahreszahlen wurden aus Vergleichsgründen entsprechend angepasst. Der unbereinigte Umsatz verringerte sich im Jahresvergleich um 89,1 Prozent auf 14,5 Millionen Euro nach 133,0 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den zuvor geschilderten Stornierungen bereits geplanter Reisen sowie einer insgesamt verhaltenen Nachfrage in Folge der umfassenden Reisbeschränkungen als Folge der COVID-19 Pandemie. Der, um auf das Geschäftsjahr 2019 entfallende Effekte aus Stornierungen bereinigte Umsatz betrug 27,1 Millionen Euro (-79,6%). Die unbereinigte Bruttomarge für das Geschäftsjahr 2020 betrug 7,3 Millionen Euro nach 131,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2019 (-94,4 Prozent). Die bereinigte Bruttomarge betrug 19,9 Millionen Euro (-84,8 Prozent). Die Bruttomarge wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich COGS (‚costs of goods sold‘ – Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik). Der unbereinigte Marketingaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 erheblich auf 8,6 Millionen Euro nach 66,7 Millionen Euro im Vorjahr (-87,1 Prozent). Wesentlicher Grund sind verringerte Gutscheinkosten und die Einstellung fast aller Marketingaktivitäten mit Bekanntwerden der Ausbreitung von COVID-19 ab Mitte März 2020. Der bereinigte Marketingaufwand betrug 13,6 Millionen Euro (-79,6 Prozent). Der Personalaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 auf 26,7 Millionen Euro nach 34,9 Millionen Euro im Vorjahr (-23,3 Prozent). Der Personalaufwand wurde im Geschäftsjahr 2020 einerseits durch staatliche Zuschüsse zur Kurzarbeit positiv beeinflusst. Andererseits erhöhten Restrukturierungskosten für die Beendigung von Arbeitsverhältnissen den Personalaufwand. Die sonstigen Aufwendungen reduzierten sich im Geschäftsjahr 2020 auf 15,5 Millionen Euro nach 23,4 Millionen Euro im Vorjahr (-33,7 Prozent). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus generellen Kosteneinsparmaßnahmen. Das unbereinigte EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -37,7 Millionen Euro nach 6,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA belief sich auf -30,4 Millionen Euro. Das unbereinigte operative EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -35,9 Millionen Euro nach 6,8 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte operative EBITDA belief sich auf -28,7 Millionen Euro. Das unbereinigte EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -45,5 Millionen Euro nach ‑2,0 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBIT belief sich auf -38,2 Millionen Euro. Das Finanzergebnis bewegte sich im Geschäftsjahr 2020 mit ‑0,3 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Das unbereinigte EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -45,8 Millionen Euro nach ‑2,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte EBT belief sich auf ‑38,6 Millionen Euro. Das unbereinigte Konzernergebnis fortzuführender Geschäftsbereiche belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf ‑40,9 Millionen Euro € nach ‑3,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte Konzernergebnis fortzuführender Geschäftsbereiche belief sich auf ‑33,7 Millionen Euro. Das Konzernergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf ‑31,6 Millionen Euro nach ‑1,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen resultiert aus dem Rückzug aus dem niederländischen Markt. Das unbereinigte Konzernergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf ‑72,5 Millionen Euro nach ‑4,6 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte Konzernergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf ‑65,3 Millionen Euro. Das unbereinigte verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -0,71 Euro nach ‑0,06 Euro im Vorjahr. Das bereinigte verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -0,58 Euro. Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Geschäftsbereichen belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -0,55 Euro nach ‑0,02 Euro im Vorjahr. Das unbereinigte verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -1,26 Euro nach ‑0,08 Euro im Vorjahr. Das bereinigte verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf -1,13 Euro. Ausblick Die Entwicklung der Reisebranche hängt in diesem Jahr in hohem Maße davon ab, ob und in welchem Umfang Urlaubsreisen im weiteren Jahresverlauf, insbesondere in den umsatzstärksten Sommermonaten, möglich sein werden. Entscheidend dafür wird sein, ob das Infektionsgeschehen der aktuellen COVID-19-Pandemie, gerade auch in Bezug auf neue Virusmutationen, so weit eingedämmt werden kann, dass die bestehenden nationalen und internationalen Reisewarnungen und Reisebeschränkungen gelockert oder gar aufgehoben werden. Gleichzeitig müssen Urlauber der DACH-Region wieder vermehrt bereit sein, zu verreisen. Bis eine genauere Entwicklung des Reiseverhaltens im laufenden Geschäftsjahr absehbar ist, wird die HolidayCheck Group vor allem Kosten und Liquidität genau im Blick behalten. Gleichzeitig wird die Gesellschaft die Zeit intensiv nutzen, um Produkte, wie ‚HolidayCheck Flex‘ mit Nachdruck weiterzuentwickeln. Aufgrund der weiterhin hohen Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der COVID-19-Pandemie in den kommenden Monaten, ist für das laufende Geschäftsjahr die Abgabe einer quantitativen Prognose für Bruttomarge und operatives EBITDA zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Stattdessen wurden auf Basis der Planung ein Negativ- und ein Positiv-Szenario erarbeitet, die die Bandbreite bilden, in der sich die tatsächliche Geschäftsentwicklung aus heutiger Sicht bewegen dürfte. Diesen lagen unterschiedliche Annahmen zu den Auswirkungen von COVID-19 hinsichtlich Dauer und Intensität zu Grunde. Im Positiv-Szenario hält der Vorstand der HolidayCheck Group AG es im besten Fall für möglich, dass in den Kernabsatzmärkten der Urlaubsportale, insbesondere im Bereich Pauschalreise, ab dem zweiten Halbjahr 2021 eine Nachfragebelebung einsetzt. Für diesen Fall geht der Vorstand im Vergleich zum Vorjahr von einer mindestens verdoppelten Bruttomarge (Umsatzerlöse abzgl. Aufwendungen aus bezogenen Leistungen) der HolidayCheck Group aus. Gleichzeitig dürfte die Bruttomarge deutlich unter dem Vergleichswert des Vorkrisenjahrs 2019 bleiben. Sollte das Infektionsgeschehen der COVID-19-Pandemie hingegen im Negativ-Szenario über das gesamte Jahr hinweg auf hohem Niveau verharren und sich auch durch eine mögliche, fortschreitende Durchimpfung der Bevölkerung nicht nachhaltig eindämmen lassen, ist davon auszugehen, dass die nationalen und internationalen Reisebeschränkungen und Reisewarnungen aufrecht erhalten bleiben und Urlaubsreisen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich sein werden. Für diesen Fall geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2021 von einer Bruttomarge in etwa auf Niveau des Vorjahres aus. Für das operative EBITDA geht der Vorstand im Jahresvergleich sowohl im Positiv-Szenario als auch im Negativ-Szenario von einer Verbesserung aus. Grundsätzlich geht der Vorstand davon aus, dass die Reiselust mit Abflauen der Coronakrise zügig zurückkehren wird. Der mitteleuropäische Reisevertrieb, allen voran der Online-Reisevertrieb, verfügt daher mittel- bis langfristig über enormes Wachstumspotenzial. Die HolidayCheck Group ist nach Einschätzung des Vorstands bestens positioniert, um von dieser Entwicklung überproportional profitieren zu können. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Erholungsurlaub. Die rund 300 Mitarbeiter zählende Gruppe vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen) sowie die Driveboo AG (Betreiberin der Mietwagenportale MietwagenCheck und Driveboo). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.München, 9. November 2020 – Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 und die damit einhergehenden, umfassenden Reisebeschränkungen vieler Länder sowie die bis Mitte Juni 2020 geltende weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, haben die Nachfrage nach Urlaubsreisen in den ersten neun Monaten 2020 stark einbrechen lassen. Infolgedessen mussten zahlreiche im Jahr 2019 und in den ersten neun Monaten 2020 gebuchte und für das laufende Jahr geplante Reisen, wieder storniert werden. Dies führte zu einem erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgang der HolidayCheck Group AG in den ersten neun Monaten 2020. Nach Aufhebung der Reisewarnung für zahlreiche europäische Länder Mitte Juni 2020 konnte im 3. Quartal 2020 vorübergehend eine spürbare Erholung der Nachfrage, insbesondere nach Hotels (mit eigener Anreise), aber auch nach Pauschalreisen, festgestellt werden. Gleichwohl blieb die Nachfrage, insbesondere nach Pauschalreisen, deutlich unter Vorkrisenniveau. Um der Situation Rechnung zu tragen und die Liquidität zu schonen, wurden in den zurückliegenden Monaten umfassende Einsparmaßnahmen in allen Kostenbereichen in die Wege geleitet, die allmählich ihre Wirkung entfalten. Dazu zählt der im August 2020 gemeldete und zwischenzeitlich umgesetzte Abbau von rund 90 Arbeitsplätzen. Zudem trennte man sich von Tochterunternehmen in den Niederlanden, die insgesamt einen Verkaufserlös von rund 14,9 Millionen Euro erzielten. In Folge der Veräußerungen zog sich die HolidayCheck Group komplett aus dem niederländischen Markt zurück. Das resultierende Konzernergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche wird explizit ausgewiesen. Die folgenden Finanzkennzahlen bilden somit nur noch die fortzuführenden Geschäftsbereiche ab. Aufgrund der vielfältigen COVID-19 bedingten Effekte hat sich die Gesellschaft dazu entschieden, die Finanzkennzahlen für die ersten neun Monate 2020 um wesentliche periodenfremde Effekte zu bereinigen. Es fand eine Bereinigung abgegrenzter Umsätze aus dem Jahr 2019 und direkt zusammenhängender Kosten für Reisen statt, die für das laufende Jahr geplant waren und für die eine Stornierung stattfand oder erwartet wird. Während im 1. Quartal 2020 und im 1. Halbjahr 2020 auch eine Bereinigung der Abschreibung um außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie Marken und selbsterstellte Software und darauf entfallene latente Steuern vorgenommen wurde, entfallen diese nun gesamtheitlich auf den aufgegebenen Geschäftsbereich. Eine Bereinigung des Konzernergebnisses aus aufgegebenen Geschäftsbereichen um diese Effekte wurde nicht mehr vorgenommen. Im genannten Umfeld erzielte die HolidayCheck Group einen Umsatz in den ersten neun Monaten 2020 in Höhe von 11,2 Millionen Euro nach 103,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Umsatz der ersten neun Monate 2020 betrug 26,4 Millionen Euro. Der Umsatz des dritten Quartals 2020 belief sich auf 13,0 Millionen Euro nach 34,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge der ersten neun Monate 2020 belief sich auf 6,0 Millionen Euro nach 103,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte Bruttomarge der ersten neun Monate 2020 betrug 21,3 Millionen Euro. Die Bruttomarge des dritten Quartals 2020 belief sich auf 9,5 Millionen Euro nach 34,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich COGS (‚costs of goods sold‘ – Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik). Der Marketingaufwand reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2020 auf insgesamt 8,8 Millionen Euro nach 53,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Marketingaufwand betrug in den ersten neun Monaten 2020 insgesamt 13,7 Millionen Euro. Der Marketingaufwand des dritten Quartals 2020 reduzierte sich auf 0,7 Millionen Euro nach 17,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Personalaufwand reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 22,5 Millionen Euro nach 26,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Personalaufwand des dritten Quartals 2020 reduzierte sich auf 6,4 Millionen Euro nach 8,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Personalaufwand wurde im dritten Quartal 2020 im Wesentlichen einerseits durch staatliche Zuschüsse zur Kurzarbeit positiv beeinflusst. Gleichzeitig wirkten sich Restrukturierungskosten für den Abbau von rund 90 Mitarbeitern negativ auf den Personalaufwand des dritten Quartals 2020 aus. Die sonstigen Aufwendungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 17,8 Millionen Euro nach 18,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die sonstigen Aufwendungen des dritten Quartals 2020 beliefen sich auf 7,2 Millionen Euro nach 6,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -33,0 Millionen Euro nach 4,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -23,1 Millionen Euro. Das EBITDA des dritten Quartals 2020 belief sich auf -0,7 Millionen Euro nach -0,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das operative EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -31,0 Millionen Euro nach 4,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte operative EBITDA belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -21,1 Millionen Euro. Das operative EBITDA des dritten Quartals 2020 verbesserte sich auf 0,8 Millionen Euro nach -0,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -38,8 Millionen Euro nach -1,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBIT der ersten neun Monate 2020 betrug -28,9 Millionen Euro. Das EBIT des dritten Quartals 2020 belief sich auf -2,6 Millionen Euro nach -2,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -39,0 Millionen Euro nach -2,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBT belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -29,1 Millionen Euro. Das EBT des dritten Quartals 2020 belief sich auf -2,7 Millionen Euro nach -2,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis fortzuführender Geschäftsbereiche belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -34,7 Millionen Euro nach -2,8 Millionen Euro Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Konzernergebnis belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -24,8 Millionen Euro. Das Konzernergebnis fortzuführender Geschäftsbereiche des dritten Quartals 2020 verbesserte sich auf 1,3 Millionen Euro nach -2,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Wesentlicher Grund ist die Bildung von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge bei der HolidayCheck AG. Das Konzernergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -31,6 Millionen Euro nach -0,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Konzernergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche des dritten Quartals 2020 belief sich auf -0,8 Millionen Euro nach -0,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -0,60 Euro nach -0,05 Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäfts-bereichen belief sich in den ersten neun Monaten 2020 auf -0,43 Euro. Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen des dritten Quartals 2020 verbesserte sich auf 0,02 Euro nach -0,04 Euro im Vorjahresquartal. Die liquiden Mittel zum 30. September 2020 beliefen sich auf 44,6 Millionen Euro nach 27,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2019. Dies begründet sich im Wesentlichen aus der Ziehung bestehender Betriebsmittellinien in Höhe von rund 14,8 Millionen Euro im 1. Quartal 2020 sowie aus der Ziehung von COVID+ Krediten in der Schweiz in Höhe von 13,3 Millionen Euro im 3. Quartal 2020. Zudem wirkten sich die zugeflossenen Verkaufserlöse der niederländischen Aktivitäten in Höhe von 14,4 Millionen Euro ebenfalls positiv auf die Liquidität aus. Die HolidayCheck Group AG prüft außerdem zusätzliche, längerfristige Finanzierungsoptionen. Ausblick Angesichts der wieder weltweit stark steigenden COVID-19-Infektionszahlen und der damit einhergehenden umfassenden Reisewarnungen sowie den aktuell geltenden Beherbergungsverboten in Deutschland, geht der Vorstand davon aus, dass die Nachfrage nach Urlaubsreisen und dabei insbesondere nach Pauschalreisen auch im weiteren Jahresverlauf sehr verhalten bleiben wird. Darüber hinaus ist mit Buchungsschwankungen in Abhängigkeit von regionalen COVID-19-Ausbrüchen in den Zielgebieten zu rechnen. Ferner wird davon ausgegangen, dass die Neigung der Kunden zur kurzfristigen Buchung weiterhin fortbestehen wird. Auch wird eine anhaltende Marktbereinigung des Wettbewerbsumfelds, vor allem unter stationären Reisebüros, erwartet, die den verbleibenden Marktteilnehmern mittel- bis langfristig zugutekommen dürfte. Eine deutlichere Belebung der Nachfrage ist erst mit Vorliegen eines Impfstoffs zu erwarten. Gleichwohl ist eine stetige allmähliche Nachfrageerholung in gewissem Umfang vorstellbar. Langfristig schätzt der Vorstand den Markt für Urlaubsreisen als nach wie vor ausgesprochen attraktiven Markt mit guten Wachstumsperspektiven ein. Die HolidayCheck Group AG stellt sich durch umfangreiche Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Unternehmenskosten und Schonung der vorhandenen Liquidität bestmöglich auf das vorgenannte Szenario ein. Wie bereits beschrieben, zählt dazu der bereits umgesetzte Abbau von rund 90 Arbeitsplätzen. Darüber hinaus wurden alle Kostenpositionen einer eingehenden Prüfung unterzogen, um nachhaltige Einsparpotenziale zu realisieren. Zudem werden die Marketingkosten weiterhin flexibel der jeweiligen Nachfragesituation angepasst. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten im Reisemarkt ist weiterhin keine Umsatz- und Ergebnisprognose möglich, weshalb die im März 2020 abgegebene Guidance unverändert ihre Gültigkeit behält. Diese geht für das Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr von einem erheblichen Rückgang der Bruttomarge (Umsatzerlöse abzgl. COGS/Reisevorleistungen), bereinigt um Beteiligungszukäufe und -verkäufe sowie von einem deutlich negativen operativen EBITDA aus. Eine verlässliche Quantifizierung des Rückgangs ist aufgrund der nach wie vor unsicheren Fakten- und Informationslage derzeit nicht möglich. Hinweis: Die Veröffentlichung der ausführlichen deutschsprachigen Zwischenmitteilung für die ersten 9 Monate 2020 erfolgt im Laufe des Tages unter www.holidaycheckgroup.com im Bereich Investor Relations. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Erholungsurlaub. Die rund 300 Mitarbeiter zählende Gruppe vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen) sowie die Driveboo AG (Betreiberin der Mietwagenportale MietwagenCheck und Driveboo). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.Pauschalreisen ohne Anzahlung und mit kostenfreier Stornierung bis zu sechs Tage vor Abreise – erst dann wird bezahlt: Das ist das neue HolidayCheck Flex Produkt. Stornieren können Urlauber zudem unkompliziert und eigenständig über ein Self-Service-Portal. Die neue Option HolidayCheck Flex ist ab sofort exklusiv über den hauseigenen Reiseveranstalter HolidayCheck Reisen buchbar.   Hoch im Kurs: Maximale Flexibilität Durch Corona wurde es deutlich: Flexible Stornobedingungen sind wichtiger denn je. Viele Urlauber wurden in den vergangenen Monaten mit ungünstigen Reisebedingungen, nicht erstattbaren Anzahlungen oder Gutscheinen für nicht angetretene Reisen konfrontiert. Kostenfreie Stornierungen sind nur in speziellen Fällen möglich und oft mit viel Aufwand verbunden. Aktuell wagen sich viele Reisende daher nur sehr kurzfristig an neue Buchungen heran. Unsicherheit und die Angst vor neuen Reisewarnungen für das ausgewählte Urlaubsland beherrschen das Buchungsverhalten. „Gerade in der aktuellen Situation möchten Urlauber flexibel bleiben und selbst entscheiden, ob sie eine gebuchte Reise auch wirklich antreten wollen,“ erklärt Vinzenz Greger, Managing Director HolidayCheck Reisen. „Dabei geht es oft gar nicht um eine rationale Gefahr, wie zum Beispiel gestiegene Fallzahlen, sondern vielmehr um ein gutes Gefühl beim Reisen.“ Entscheidet sich der Kunde für eine Stornierung, kann er diese ganz einfach selbst im Self-Service-Portal unter meine.holidaycheck.reisen veranlassen. Anzahlungs- und Risikofrei Neben ungünstigen Stornierungsbedingungen verlangen die meisten Reiseveranstalter bei Pauschalreisen über 25 Prozent der Gesamtkosten als Anzahlung, teilweise müssen sogar 90 Prozent vorab bezahlt werden. Mit dem neuen Produkt HolidayCheck Flex entfällt dieser Posten komplett und erleichtert Kunden so die Entscheidung für eine Urlaubsreise. „Besonders in der aktuellen Lage ist es absolut nachvollziehbar, wenn Urlauber ihr Geld lieber bis kurz vor Abreise auf ihrem eigenen Konto haben. Bei der Buchung einer HolidayCheck Flex Reise erfolgt die Bezahlung erst sechs Tage vor Abreise. Also erst dann, wenn auch die Option auf eine kostenfreie Stornierung ausgelaufen ist“, so Greger. Transparenz und Selbstbestimmung für Pauschalurlauber Schon vor der Corona-Pandemie war der Wunsch vieler Urlauber nach flexibleren Lösungen im Pauschalreisemarkt spürbar. Vinzenz Greger dazu: „Mit der Einführung von HolidayCheck Flex erfüllen wir die Erwartungen der Urlauber nach mehr Transparenz und Selbstbestimmung beim Buchen von Pauschalreisen. Wir sind überzeugt, dass sie eine vergleichbare Wirkung wie die Einführung des kostenlosen Versands vor 20 Jahren im Online-Handel haben wird. Wir denken, dass wir so Bewegung in das touristische Wettbewerbsumfeld bringen und es so verbraucherfreundlicher machen werden. Genau das entspricht unserer Vision, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.“ Das neue Produkt ist exklusiv über HolidayCheck Reisen, den hauseigenen Reiseveranstalter des Bewertungs- und Buchungsportals, verfügbar. Derzeit werden Reisen in die Türkei, nach Ägypten und Spanien angeboten, das Portfolio wird fortwährend um weitere Destinationen erweitert. Auf holidaycheck.de/flex finden Urlauber Tausende von Angeboten für viele Reiseziele. Über HolidayCheck Das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden, das ist die Vision von HolidayCheck. Das online Buchungs- und Bewertungsportal ermöglicht es jedem Urlauber, dank authentischer Bewertungen, der Expertise des eigenen Reisebüros und dem Wissen der Community, den individuell passenden Urlaub zu finden und zu buchen. Grundlage sind über 9,9 Millionen Hotelbewertungen, ein eigenes TÜV-zertifiziertes Online-Reisebüro mit rund 150 Reiseexperten sowie die Angebote von mehr als 90 Reiseveranstaltern und weiteren touristischen Anbietern. Viele hilfreiche Informationen und Inspiration finden Urlauber auch im Reiseforum mit bis zu 2,9 Mio. Besuchern pro Monat und im HolidayCheck Online-Magazin Away. Die HolidayCheck AG ist eine Tochter der HolidayCheck Group, wurde im Jahr 2003 gegründet und hat ihren Sitz im schweizerischen Bottighofen nahe der deutschen Grenzstadt Konstanz.München, 10. August 2020 – Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 und die damit einhergehenden, umfassenden Reisebeschränkungen vieler Länder sowie die bis Mitte Juni 2020 geltende weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, haben die Nachfrage nach Urlaubsreisen im 1. Halbjahr 2020 massiv einbrechen lassen. Infolgedessen mussten zahlreiche im Jahr 2019 und im 1. Halbjahr 2020 gebuchte und für das laufende Jahr geplante Reisen, wieder storniert werden. Dies führte zu einem erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgang der HolidayCheck Group AG im 1. Halbjahr 2020. Nach Aufhebung der Reisewarnung für zahlreiche europäische Länder Mitte Juni 2020 konnte eine deutliche Erholung der Nachfrage nach Hotels (mit eigener Anreise) und Pauschalreisen festgestellt werden. Gleichwohl blieb die Nachfrage, insbesondere nach Pauschalreisen, deutlich unter Vorkrisenniveau. Um der Situation Rechnung zu tragen und die Liquidität zu schonen, wurden in den zurückliegenden Monaten umfassende Einsparmaßnahmen in allen Kostenbereichen in die Wege geleitet, die vor allem ab dem 2. Quartal 2020 bereits in Teilen ihre Wirkung entfalteten. Dazu zählt, wie vergangene Woche gemeldet, auch der geplante und bereits teilweise umgesetzte Abbau von rund 100 Arbeitsplätzen. Aufgrund der vielfältigen COVID-19 bedingten außerplanmäßigen Effekte innerhalb des 1. Quartals 2020 hat sich die Gesellschaft dazu entschieden, die Finanzkennzahlen für das 1. Halbjahr 2020 um wesentliche Effekte zu bereinigen. Neben den im 1. Quartal 2020 verbuchten außerplanmäßigen Impairment-Abschreibungen fand auch eine Bereinigung abgegrenzter Umsätze aus 2019 und direkt zusammenhängender Kosten für Reisen statt, die für das laufende Jahr geplant waren und für die eine Stornierung erwartet wurde. Die Finanzkennzahlen des 2. Quartals 2020 wurden aufgrund unwesentlicher Effekte hingegen nicht bereinigt dargestellt. Daraus ergeben sich zusammenfassend die folgenden Finanzkennzahlen für das 1. Halbjahr 2020 und das 2. Quartal 2020: Der Umsatz belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf 0,8 Millionen Euro nach 74,9 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Der bereinigte Umsatz im ersten Halbjahr 2020 betrug 16,0 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich der Umsatz auf 6,0 Millionen Euro nach 32,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge des ersten Halbjahrs 2020 belief sich auf -0,8 Millionen Euro nach 74,9 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Die bereinigte Bruttomarge im ersten Halbjahr 2020 betrug 14,4 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich die Bruttomarge auf 5,9 Millionen Euro nach 32,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Bruttomarge wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich COGS (‚costs of goods sold‘ – Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik). Der Marketingaufwand belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf 8,5 Millionen Euro nach 37,5 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Der bereinigte Marketingaufwand im ersten Halbjahr 2020 betrug 13,4 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich der Marketingaufwand auf 0,6 Millionen Euro nach 16,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Personalaufwand reduzierte sich im ersten Halbjahr 2020 auf 19,5 Millionen Euro nach 21,0 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Im zweiten Quartal 2020 reduzierte sich der Personalaufwand auf 8,8 Millionen Euro nach 10,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die sonstigen Aufwendungen reduzierten sich im ersten Halbjahr 2020 auf 11,9 Millionen Euro nach 12,8 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Im zweiten Quartal 2020 reduzierten sich die sonstigen Aufwendungen auf 4,1 Millionen Euro nach 6,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich infolgedessen im ersten Halbjahr 2020 auf -33,5 Millionen Euro nach 5,3 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2020 betrug -23,7 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich das EBITDA auf -4,0 Millionen Euro nach 1,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das operative EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf -32,9 Millionen Euro nach 5,8 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte operative EBITDA im ersten Halbjahr 2020 betrug -23,1 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich das operative EBITDA auf -3,2 Millionen Euro nach 1,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf -68,8 Millionen Euro nach 0,3 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte EBIT im ersten Halbjahr 2020 betrug -28,5 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich das EBIT auf -8,0 Millionen Euro nach -1,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf -69,0 Millionen Euro nach 0,2 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte EBT im ersten Halbjahr 2020 betrug ‑28,7 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich das EBT auf -8,2 Millionen Euro nach -1,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf -66,8 Millionen Euro nach -0,5 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2020 betrug ‑28,3 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich das Konzernergebnis auf -7,9 Millionen Euro nach -1,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf -1,16 Euro nach -0,01 Euro im Vorjahreshalbjahr. Das bereinigte Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr 2020 betrug -0,49 Euro. Im zweiten Quartal 2020 belief sich das Ergebnis je Aktie auf -0,14 Euro nach -0,03 Euro im Vorjahresquartal. Veräußerung der niederländischen Tochtergesellschaften MeteoVista B.V. und Zoover B.V. Die HolidayCheck Group AG veräußert die niederländische Tochtergesellschaft MeteoVista B.V., Betreiberin von Wetterportalen im Raum Benelux, an die niederländische Infoplaza B.V. Die Übertragung der Anteile ist für Mitte August geplant. Mit rund 30 Mitarbeitern erzielte WeerOnline 2019 einen Umsatz von rund 4,9 Millionen Euro. Bereits Anfang Juli veräußerte die HolidayCheck Group AG die niederländische Schwestergesellschaft Zoover B.V., Betreiberin von Hotelbewertungsportalen an Vakanties.nl B.V. Damit fokussiert sich die HolidayCheck Group vollständig auf den Kernbereich Reise im Raum DACH. Der Netto-Mittelzufluss aus den beiden genannten Veräußerungen beläuft sich in Summe auf rund 14 Millionen Euro und dient der Stärkung der Kapitalbasis. Die liquiden Mittel zum 30. Juni 2020 beliefen sich auf 28,0 Millionen Euro nach 27,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2019. Dies begründet sich im Wesentlichen in der Ziehung der bestehenden Betriebsmittellinien in Höhe von rund 20 Millionen Euro im 1. Quartal 2020. Die HolidayCheck Group AG prüft außerdem zusätzliche, längerfristige Finanzierungsoptionen. Ferner fließen der Gesellschaft aus der beschriebenen Veräußerung der niederländischen Tochtergesellschaften nach erfolgreichem Abschluss der Transaktionen weitere liquide Mittel in Höhe von rund 14 Millionen Euro zu. Ausblick Aktuell zeichnet sich, vor allem bei Hotelbuchungen mit eigener Anreise, eine Erholung der Nachfrage ab. Das Interesse an Pauschalreisen, der bedeutendsten Erlösquelle, nimmt jedoch nur sehr langsam zu. Der Vorstand geht davon aus, dass die Nachfrage nach Urlaubsreisen und dabei insbesondere nach Pauschalreisen auch im weiteren Jahresverlauf insgesamt verhalten bleiben wird. Darüber hinaus ist mit Buchungsschwankungen in Abhängigkeit von regionalen COVID-19-Ausbrüchen in den Zielgebieten zu rechnen. Ferner wird davon ausgegangen, dass die Neigung der Kunden zur kurzfristigen Buchung weiterhin fortbestehen wird. Auch wird eine anhaltende Marktbereinigung des Wettbewerbsumfelds, vor allem unter stationären Reisebüros, erwartet, die den verbleibenden Marktteilnehmern mittel- bis langfristig zugutekommen dürfte. Eine deutlichere Belebung der Nachfrage ist erst mit Vorliegen eines Impfstoffs zu erwarten. Gleichwohl ist eine stetige allmähliche Nachfrageerholung in gewissem Umfang vorstellbar. Langfristig schätzt der Vorstand den Markt für Urlaubsreisen als nach wie vor ausgesprochen attraktiven Markt mit guten Wachstumsperspektiven ein. Die HolidayCheck Group AG stellt sich durch umfangreiche Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung der Unternehmenskosten und Schonung der vorhandenen Liquidität bestmöglich auf das vorgenannte Szenario ein. Wie bereits gemeldet, zählt dazu der geplante und bereits teilweise umgesetzte Abbau von rund 100 Arbeitsplätzen. Darüber hinaus wurden und werden alle Kostenpositionen einer eingehenden Prüfung unterzogen, um nachhaltige Einsparpotenziale realisieren zu können. Zudem werden die Marketingkosten weiterhin flexibel der jeweiligen Nachfragesituation angepasst. In Summe erwartet der Vorstand der HolidayCheck Group AG für das Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Rückgang der Bruttomarge (Umsatzerlöse abzgl. COGS/Reisevorleistungen), bereinigt um Beteiligungszukäufe und -verkäufe sowie ein deutlich negatives operatives EBITDA. Eine verlässliche Quantifizierung des Rückgangs ist aufgrund der nach wie vor unsicheren Fakten- und Informationslage derzeit nicht möglich. Hinweis: Die Veröffentlichung des Zwischenberichts für das 1. Halbjahr 2020 erfolgt im Laufe des Tages unter www.holidaycheckgroup.com im Bereich Investor Relations. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Erholungsurlaub. Die rund 490 Mitarbeiter zählende Gruppe vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen) sowie die Driveboo AG (Betreiberin der Mietwagenportale MietwagenCheck und Driveboo). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.München, den 7. Juli 2020 – Der Chief Product & Chief Technology Officer (CPO/CTO) der HolidayCheck Group AG, Herr Nate Glissmeyer, scheidet auf eigenen Wunsch vorzeitig zum 31. Juli 2020 aus dem Vorstand der Gesellschaft aus. Nate Glissmeyer trat Anfang 2017 in die Gesellschaft ein. Als ausgewiesener E-Commerce-Experte trieb er in den vergangenen dreieinhalb Jahren mit Nachdruck den technologischen Ausbau und die Weiterentwicklung des Produktangebots von HolidayCheck voran. Ferner verantwortete er unter anderem die erfolgreiche Migration der IT-Plattform von HolidayCheck. Nate Glissmeyer scheidet in bestem Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat aus der Gesellschaft aus. Der von ihm verantwortete Geschäftsbereich wird bis auf weiteres zwischen CEO Dr. Marc Al-Hames und CFO Markus Scheuermann aufgeteilt. Dazu Holger Eckstein, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HolidayCheck Group AG: „Ich bedauere die Entscheidung von Herrn Glissmeyer, aus dem Vorstand auszuscheiden. Ich möchte mich im Namen des gesamten Aufsichtsrats, des Vorstands und aller Mitarbeiter ganz herzlich für seinen Einsatz bedanken. Nate Glissmeyer hat die technische und produktseitige Weiterentwicklung der HolidayCheck-Plattform in den vergangenen dreieinhalb Jahren mit viel Engagement und Leidenschaft vollzogen. Ich wünsche ihm für seine persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.“ Nate Glissmeyer, CPO & CTO der HolidayCheck Group AG: „Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. HolidayCheck ist mir in den vergangenen Jahre sehr ans Herz gewachsen. Ich bin aber der Überzeugung, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt ist. Die HolidayCheck-Plattform ist auf dem modernsten Stand, flexibel und performant. Das Produkt-Fundament für eine langfristig erfolgreiche Weiterentwicklung von HolidayCheck steht. Zudem ist mein Team hochqualifiziert und bestens organisiert, um die vor ihm liegenden kurzfristigen Herausforderungen effizient zu meistern und gleichzeitig die sich bietenden Chancen optimal zu nutzen. Ich werde mit großem Interesse die Weiterentwicklung der Plattform verfolgen, da ich noch große Schritte des Produktteams erwarte. Ich möchte mich beim Aufsichtsrat und bei meinen beiden Vorstandskollegen für die stets gute und kooperative Zusammenarbeit bedanken. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ihr Einsatz, gerade auch in schwierigen Zeiten, hat mich sehr beeindruckt. Ich wünsche Ihnen und HolidayCheck für die Zukunft alles Gute.“ Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Die rund 490 Mitarbeiter zählende Gesellschaft vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen), die Driveboo AG (Betreiberin der Mietwagenportale MietwagenCheck und Driveboo) sowie die WebAssets B.V. (Betreiberin der Zoover-Hotelbewertungsportale und der MeteoVista-/WeerOnline-Wetterportale). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.  München, 23. Juni 2020 – Die HolidayCheck Group AG hielt heute ihre diesjährige ordentliche Hauptversammlung als virtuelle Versammlung ab. Die zur Hauptversammlung angemeldeten Aktionäre und Aktionärsvertreter vertraten rund 69 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals. Damit verzeichnete die HolidayCheck Group AG, wie schon in den Vorjahren, eine hohe Präsenz. Die zu beschließenden Tagesordnungspunkte wurden jeweils mit deutlicher Mehrheit genehmigt. So wählten die zur Hauptversammlung angemeldeten Aktionärinnen und Aktionäre Herrn Thomas Geitner in den Aufsichtsrat der Gesellschaft. Die Ergänzungswahl war notwendig geworden, nachdem Herr Stefan Winners sein Aufsichtsratsmandat im April niedergelegt hatte. Thomas Geitner ist ehemaliges Mitglied des Vorstands der Vodafone Plc. und der Henkel AG & Co. KGaA. Seit 2011 ist Herr Geitner Unternehmer und Mitglied verschiedener Aufsichtsgremien. Ferner stimmte die Hauptversammlung mit großer Mehrheit der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu. Der Beschlussvorschlag über die neue Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien wurde mit einer Mehrheit von 99,7 Prozent angenommen. Die HolidayCheck Group AG wird damit ermächtigt, im Bedarfsfall eigene Aktien bis insgesamt 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Auch der Tagesordnungspunkt über die neue Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen erhielt eine deutliche Mehrheit. Die genauen Abstimmergebnisse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und die Präsentation zur heutigen Hauptversammlung können unter nachfolgendem Link abgerufen werden: Hauptversammlung 2020. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Die rund 490 Mitarbeiter zählende Gesellschaft vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen), die Driveboo AG (Betreiberin des Mietwagenportals MietwagenCheck) sowie die WebAssets B.V. (Betreiberin der Zoover-Hotelbewertungsportale und der MeteoVista-/WeerOnline-Wetterportale). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.  München, 8. Mai 2020 – Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 und die damit einhergehenden, umfassenden Reisebeschränkungen vieler Länder sowie die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, haben die Nachfrage nach Urlaubsreisen in den vergangenen Wochen fast vollständig zum Erliegen gebracht. Dadurch mussten zahlreiche im Jahr 2019 und im ersten Quartal 2020 gebuchte und für das laufende Jahr geplante Reisen, wieder storniert werden. Dies führte zu einem erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgang der HolidayCheck Group AG im ersten Quartal 2020. Auf diese Effekte hat die HolidayCheck Group AG bereits im Nachtragsbericht für das Geschäftsjahr 2019 hingewiesen – bisher unter der Annahme von Reisebeschränkungen bis Mitte Juli 2020. Obwohl die aktuelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bisher nur bis Mitte Juni 2020 gilt, geht die Gesellschaft trotzdem je nach Destination von deutlich längeren Reisebeschränkungen aus. Mit einer Freigabe und/oder Nachfrage nach weltweiter Reisetätigkeit wird konkret nun erst ab dem November 2020 gerechnet. Ferner wurde im Nachtragsbericht für das Geschäftsjahr 2019 deutlich auf das Abwertungsrisiko von Assets hingewiesen. Auf Basis der nun konkretisierten Auswirkungen von COVID-19 wurden außerplanmäßige Impairmenttests, unter anderem bei der niederländischen WebAssets-Gruppe, durchgeführt. Diese zeigen, dass – unter den gegebenen Reisebeschränkungen – weitere Investitionen in den Umbau von Zoover (ein Teil der WebAssets-Gruppe) wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sind. Daher gab die Gesellschaft bereits am Dienstag bekannt, die noch nicht abgeschriebenen Buchwerte, sowie den Geschäfts- oder Firmenwert vollumfänglich außerplanmäßig abzuschreiben. Aufgrund der vielfältigen COVID-19 bedingten außerplanmäßigen Effekte hat sich die Gesellschaft dazu entschieden, die Finanzkennzahlen um wesentliche Effekte zu bereinigen. Neben den außerplanmäßigen Impairment-Abschreibungen findet auch eine Bereinigung abgegrenzter Umsätze aus 2019 und direkt zusammenhängender Kosten für Reisen statt, die für 2020 geplant waren und für die eine Stornierung erwartet wird. Daraus ergeben sich zusammenfassend die folgenden Finanzkennzahlen für das erste Quartal 2020: Der Umsatz des ersten Quartals 2020 belief sich auf ‑5,1 Millionen Euro nach 42,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dieser Umsatz enthält absagebedingte Korrekturen für Buchungen aus dem Geschäftsjahr 2019 mit einem Abreisedatum ab Mitte März 2020 und ist deshalb insgesamt negativ. Der um diese Korrektur-Effekte bereinigte Umsatz des ersten Quartals 2020 betrug 10,2 Millionen Euro. Die Bruttomarge des ersten Quartals 2020 belief sich auf ‑6,6 Millionen Euro nach 42,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die bereinigte Bruttomarge des ersten Quartals 2020 betrug 8,7 Millionen Euro. Die Bruttomarge ist definiert als Umsatzerlöse abzüglich COGS (‚cost of goods sold‘ – Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik). Das EBITDA des ersten Quartals 2020 belief sich auf -29,6 Millionen Euro nach 4,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das um nachträgliche Anpassungen der ursprünglich im Jahr 2019 erfassten Ergebniseffekte bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) des ersten Quartals 2020 betrug -19,6 Millionen Euro. Das operative EBITDA des ersten Quartals 2020 belief sich auf -29,8 Millionen Euro nach 4,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das bereinigte operative EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) des ersten Quartals 2020 betrug -19,8 Millionen Euro. Die Abschreibungen des ersten Quartals 2020 betrugen 31,2 Millionen Euro nach 2,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Darin enthalten sind außerplanmäßige Impairment-Abschreibungen auf den, bei der Erstkonsolidierung dem Teilbereich Zoover zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 21,3 Millionen Euro sowie auf den, während der Purchase-Price-Allocation zugeordneten Wert der Marke und Domain „Zoover“, in Höhe von 7,5 Millionen Euro. Darüber hinaus besteht derzeit kein Impairmentbedarf. Auch wenn aufgrund des Umfangs kurzfristig keine vollumfänglichen Impairmenttests durchgeführt werden konnten, kann mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die übrigen bilanzierten langfristigen Vermögenswerte werthaltig sind. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besteht daher aus Sicht des Vorstands kein weiterer Abschreibungsbedarf für im Konzern bilanzierte Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb der HolidayCheck AG und der WebAssets B.V. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) des ersten Quartals 2020 betrug ‑60,8 Millionen Euro nach 1,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das bereinigte EBIT des ersten Quartals 2020 belief sich auf -22,0 Millionen Euro. Das EBT (Ergebnis vor Steuern) des ersten Quartals 2020 betrug -60,9 Millionen Euro nach 1,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das bereinigte EBT des ersten Quartals 2020 belief sich auf -22,1 Millionen Euro. Das Konzernergebnis des ersten Quartals 2020 betrug -58,9 Millionen Euro nach 1,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das bereinigte Konzernergebnis des ersten Quartals 2020 belief sich auf -22,0 Millionen Euro. Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie des ersten Quartals 2020 betrug -1,03 Euro nach 0,02 Euro im Vorjahresquartal. Das bereinigte verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie des ersten Quartals 2020 belief sich auf -0,37 Euro. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich zum Ende des ersten Quartals 2020 auf 36,4 Millionen Euro nach 27,5 Millionen zum 31. Dezember 2019. Dies begründet sich im Wesentlichen in der Ziehung der bestehenden Betriebsmittellinien in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Die HolidayCheck Group AG prüft außerdem zusätzliche, längerfristige Finanzierungsoptionen. Um die Liquidität des Unternehmens zu schonen, hat der Vorstand frühzeitig umfangreiche Einsparmaßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. Bereits im Laufe des ersten Quartals 2020 wurden die Aufwendungen für Marketing deutlich reduziert. Daher reduzierte sich der bereinigte Marketingaufwand des ersten Quartals 2020 spürbar auf 12,8 Millionen Euro nach 21,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Ferner wurden gezielte Maßnahmen zur spürbaren Senkung der Personalkosten in die Wege geleitet, die ab dem zweiten Quartal 2020 zum Tragen kommen werden. Dazu zählt insbesondere die Einleitung von Kurzarbeit in weiten Teilen des Unternehmens, ein Verzicht auf Gehaltserhöhungen, sowie ein teilweiser Gehaltsverzicht des Vorstands. Ausblick Wie beschrieben, geht der Vorstand in seinen Annahmen für das Geschäftsjahr 2020 aus Vorsichtsgründen von weiteren Reisebeschränkungen aus, die zeitlich deutlich über die aktuellen Reisewarnungen hinausgehen. Gleichzeitig steuert der Vorstand die Kosten- und Liquiditätssituation aktiv, so dass trotz der aktuellen Auswirkungen durch COVID-19 die Zahlungsfähigkeit zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs gewährleistet sein sollte, u. a. durch den Einsatz von Kurzarbeit in weiten Teilen des Unternehmens. Die Konsequenzen einer deutlich länger anhaltenden Krise als derzeit angenommen, sind nur begrenzt abschätzbar und könnten weitere Liquiditätsrisiken auslösen. In Summe erwartet der Vorstand der HolidayCheck Group AG für das Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Rückgang der Bruttomarge (Umsatzerlöse abzgl. COGS/Reisevorleistungen), bereinigt um Beteiligungszukäufe und -verkäufe sowie ein deutlich negatives operatives EBITDA. Eine verlässliche Quantifizierung des Rückgangs ist aufgrund der unsicheren Fakten- und Informationslage derzeit nach wie vor nicht möglich. Hinweis: Die Veröffentlichung der ausführlichen Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2020 erfolgt im Laufe des Tages unter www.holidaycheckgroup.com im Bereich Investor Relations. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Die rund 490 Mitarbeiter zählende Gesellschaft vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen), die Driveboo AG (Betreiberin des Mietwagenportals MietwagenCheck) sowie die WebAssets B.V. (Betreiberin der Zoover-Hotelbewertungsportale und der MeteoVista-/WeerOnline-Wetterportale). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.  München, den 29. April 2020 – Der Vorstandsvorsitzende der HolidayCheck Group AG, Herr Georg Hesse, hat sich heute einvernehmlich mit dem Aufsichtsrat der HolidayCheck Group AG aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung der Gesellschaft darauf geeinigt, diese vorzeitig mit Ablauf des 29. April 2020 zu verlassen. Als Nachfolger für das Amt des Vorstandsvorsitzenden hat der Aufsichtsrat heute Herrn Dr. Marc Al-Hames, 42, mit Wirkung zum 30. April 2020 bestellt. Dr. Marc Al-Hames ist seit 2013 Geschäftsführer der Münchner Cliqz GmbH, einer Mehrheitsbeteiligung von Hubert Burda Media. Cliqz entwickelt in Deutschland Such-, Browser und Privatsphäre-Technologie und betreibt unter anderem auch das weltweit führende Privatsphäre Tool Ghostery. Davor war Dr. Al-Hames als Leiter Unternehmensentwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Tomorrow Focus AG (heute: HolidayCheck Group AG) sowie als Projektleiter bei McKinsey & Company tätig. Dazu Holger Eckstein, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HolidayCheck Group AG: „Ich möchte mich im Namen des gesamten Aufsichtsrats herzlich bei Herrn Georg Hesse für die stets gute und kooperative Zusammenarbeit bedanken. Georg Hesse hat die HolidayCheck Group in seinen vier Jahren als CEO mit großem Engagement zu einem modernen Technologie- und Reiseunternehmen transformiert. Für seine persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich ihm alles Gute. Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir mit Herrn Dr. Marc Al-Hames einen erfahrenen Internetexperten mit ausgewiesener Managementexpertise für die HolidayCheck Group gewinnen konnten. Ich bin davon überzeugt, dass Dr. Al-Hames das Unternehmen erfolgreich durch die aktuelle Coronakrise führen und danach zurück auf einen profitablen Wachstumskurs bringen wird.“ Georg Hesse, CEO der HolidayCheck Group AG: „Es war ein Geschenk, in den zurückliegenden Jahren die HolidayCheck Group zu einem modernen Technologie- und Reiseunternehmen entwickeln zu dürfen, das die Urlauber in den Mittelpunkt stellt und sich mit den Besten messen kann. Besonders stolz bin ich auf unser vielfältiges HolidayCheck-Team und auf unseren neuen Reiseveranstalter HolidayCheck Reisen, der die Marke HolidayCheck in die Zukunft führen wird. Ich bedanke mich bei meinen Vorstandskollegen Nate und Markus und beim Aufsichtsrat für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf dem bisherigen Weg. Die Reisebranche hat immer noch Nachholbedarf, was Urlauberfreundlichkeit angeht, und in der aktuellen Krise wird die Aufgabe nicht einfacher. Ich freue mich deshalb außerordentlich, dass Marc, den ich kenne und sehr schätze, mein Nachfolger wird. Ich wünsche ihm, dem Aufsichtsrat und dem ganzen Team viel Erfolg dabei, den nächsten Teil dieser Reise zu gestalten.“ Dr. Marc Al-Hames, designierter CEO der HolidayCheck Group AG: „Ich freue mich nach rund 7 Jahren zu HolidayCheck zurückzukehren. Natürlich sind die derzeitigen Marktgegebenheiten schwierig. Corona hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und unser Reiseverhalten. Wir müssen jetzt alle gemeinsam daran arbeiten, diese Krise zu meistern. Ich freue mich, die HolidayCheck Group gemeinsam mit dem Team zu stärken und nachhaltig in die Profitabilität zu führen. Ich bin mir sicher, dass sich der Reisemarkt wieder erholen und die HolidayCheck Group dann gestärkt aus der Krise hervorgehen wird.“ Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Die rund 490 Mitarbeiter zählende Gesellschaft vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen), die Driveboo AG (Betreiberin der Mietwagenportale MietwagenCheck und Driveboo) sowie die WebAssets B.V. (Betreiberin der Zoover-Hotelbewertungsportale und der MeteoVista-/WeerOnline-Wetterportale). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.München, 25. März 2020 – Der HolidayCheck Group-Konzern blickt auf ein verhaltenes Geschäftsjahr 2019 zurück. Dazu trug zum einen die Entwicklung des mitteleuropäischen Pauschalreisemarkts bei, unter anderem in Folge einer schwächeren Kundennachfrage als erwartet. Zudem wirkten sich die Insolvenzen der Fluglinie Germania und der deutschen Tochtergesellschaften der Thomas Cook Group negativ auf den Geschäftsverlauf aus. Der Umsatz verbesserte sich im Jahresvergleich um 3,5 Prozent von 138,9 Millionen Euro auf 143,7 Millionen Euro, im Wesentlichen in Folge eines leicht erhöhten Reisevolumens sowie erstmaliger Erlöse des 2018 gegründeten eigenen Reiseveranstalters HC Touristik in Höhe von 2,0 Millionen Euro. Um das Gesamtgeschäft angesichts des neuen, zusätzlichen Geschäftsmodells der Veranstaltung von Reisen, nachvollziehbar darzustellen, plant die HolidayCheck Group AG ab dem Geschäftsjahr 2020 ihr Geschäft nach der Bruttomarge zu steuern, an Stelle der bisher verwendeten Steuerungsgröße Umsatz. Die Bruttomarge wird definiert als Umsatzerlöse abzüglich COGS (‚costs of goods sold‘ – Einkauf von Reisevorleistungen, wie Aufwendungen für Hotels, Flüge und Transferdienstleistungen, durch den eigenen Veranstalter HC Touristik). Die Bruttomarge für das Geschäftsjahr 2019 betrug 141,9 Millionen Euro nach 138,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018 (+2,2 Prozent). Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 6,4 Millionen Euro nach 10,0 Millionen Euro im Vorjahr (-36,0 Prozent). Das operative EBITDA belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 7,0 Millionen Euro nach 10,7 Millionen Euro im Vorjahr (-34,6 Prozent). Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf -3,7 Millionen Euro nach 3,0 Millionen Euro im Vorjahr. Das Finanzergebnis des HolidayCheck Group-Konzerns belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf -0,4 Millionen Euro nach -0,2 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf ‑4,0 Millionen Euro nach 2,8 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzernergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf -4,6 Millionen Euro nach 1,9 Millionen Euro im Vorjahr. Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf -0,08 Euro nach 0,03 Euro im Vorjahr. Ausblick Die weltweite Ausbreitung des COVID-19 und die damit einhergehenden, umfassenden Reisebeschränkungen vieler Länder beeinflussen die Nachfrage nach Urlaubsreisen derzeit erheblich. Nach einem guten Start in den ersten 8 Wochen des Geschäftsjahrs 2020 verzeichnet die HolidayCheck Group seit Ende Februar einen starken Rückgang bei Pauschal- und Hotelbuchungen. Darüber hinaus ist eine deutlich erhöhte Anzahl von Reiseveranstaltern abgesagter bzw. von Kunden stornierter Pauschalreisen zu verzeichnen. Es ist nach Unternehmenseinschätzung auch in den kommenden Wochen weiterhin mit einer deutlich reduzierten Nachfrage nach Urlaubsreisen zu rechnen. Um ihre Mitarbeiter zu schützen, hat die HolidayCheck Group soweit möglich Homeoffice angeordnet, auch für Mitarbeiter des Service Centers. Da rechtzeitig alle technischen Voraussetzung geschaffen wurden, funktioniert der Geschäftsbetrieb weiterhin reibungslos. Ferner wurde ein Krisenstab gegründet, der die Betreuung und Beratung der von der Krise betroffenen Urlauber sicherstellt. Es ist dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern ein großes Anliegen, den Urlaubskunden auch in Krisenzeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und sie bestmöglich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Um die Liquidität des Unternehmens soweit möglich und sinnvoll zu schonen, hat der Vorstand umfangreiche Einsparmaßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. Insbesondere wurden Marketingaktivitäten auf ein nötiges Minimum reduziert. Gleichwohl können diese situativ schnell der jeweiligen Nachfragesituation angepasst werden. Ferner wurden gezielte Maßnahmen zur spürbaren Senkung der Personalkosten in die Wege geleitet. Dazu zählt ein Verzicht auf Gehaltserhöhungen, die Einleitung von Kurzarbeit in weiten Teilen des Unternehmens sowie ein teilweiser Gehaltsverzicht des Vorstands. Gleichzeitig wurde großer Wert darauf gelegt, einen Mitarbeiterabbau zu vermeiden, um nach der Krise zügig zur vollen Leistungsfähigkeit zurückkehren zu können. Das Unternehmen wird die aktuelle Situation gezielt nutzen, um weiter an Innovationen für Urlauber zu arbeiten und die Vision, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden, umzusetzen. In Summe erwartet der Vorstand der HolidayCheck Group AG für das Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr einen erheblichen Rückgang der Bruttomarge (Umsatzerlöse abzgl. COGS/Reisevorleistungen), bereinigt um Beteiligungszu- und -verkäufe sowie ein deutlich negatives operatives EBITDA. Eine verlässliche Quantifizierung des Rückgangs ist aufgrund der unsicheren Fakten- und Informationslage derzeit nicht möglich. Die HolidayCheck Group AG verfügt zum gegenwärtigen Zeitpunkt über liquide Mittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Die HolidayCheck Group AG geht daher davon aus, dass trotz der aktuellen Auswirkungen durch COVID-19 die Zahlungsfähigkeit zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs gewährleistet sein sollte, u.a. durch konsequentes Kostenmanagement. Die Konsequenzen einer deutlich länger anhaltenden Krise, sind nur begrenzt abschätzbar und könnten Liquiditätsrisiken auslösen. Gleichzeitig sieht sich die HolidayCheck Group in einer guten Ausgangsposition, um nach Beendigung der aktuellen Krise nachhaltig weitere Marktanteile, sowohl in der Vermittlung als auch in der eigenständigen Paketierung von Pauschalreisen, hinzugewinnen zu können. Hinweis Die Veröffentlichung des deutschsprachigen Geschäftsberichts 2019 erfolgt im Laufe des 31. März 2020 unter www.holidaycheckgroup.com im Bereich Investor Relations. Über die HolidayCheck Group AG: Die HolidayCheck Group AG (ISIN DE0005495329), München, ist eines der führenden europäischen Digitalunternehmen für Urlauber. Die rund 490 Mitarbeiter zählende Gesellschaft vereint unter ihrem Dach die HolidayCheck AG (Betreiberin der gleichnamigen Hotelbewertungs- und Reisebuchungsportale), die HC Touristik GmbH (Betreiberin des Reiseveranstalters HolidayCheck Reisen), die Driveboo AG (Betreiberin des Mietwagenportals MietwagenCheck) sowie die WebAssets B.V. (Betreiberin der Zoover-Hotelbewertungsportale und der MeteoVista-/WeerOnline-Wetterportale). Die Vision der HolidayCheck Group ist, das urlauberfreundlichste Unternehmen der Welt zu werden.